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„Wir entscheiden uns, zum Mond zu fliegen“

Aus Archive Clip: JFK at Rice University, Sept. 12, 1962 · 0:00–1:19

Zusammenfassung

In dieser Passage seiner Rede an der Rice University vom September 1962 begründet Präsident John F. Kennedy, warum sich die USA noch vor Ablauf des Jahrzehnts zu einer bemannten Mondlandung verpflichten sollten. Er beschreibt den Weltraum als eine Grenze, die noch frei ist von den Rivalitäten, die Nationen trennen — eine flüchtige Chance auf friedliche Zusammenarbeit — und argumentiert, das Land solle den Mond gerade deshalb wählen, weil das Ziel schwer ist: ein Vorhaben, das „das Beste an amerikanischer Energie und Können organisieren und messen“ wird.

Kernpunkte

Zeitleiste

Bemerkenswerte Zitate

„Im Weltraum gibt es bisher keinen Streit, kein Vorurteil, keinen nationalen Konflikt.“
„Wir fliegen in diesem Jahrzehnt zum Mond und tun die anderen Dinge, nicht weil sie leicht sind, sondern weil sie schwer sind.“
„… eine, die wir annehmen wollen, die wir nicht aufschieben wollen und die wir gewinnen wollen.“

Kontext & Begriffe

Rice University, 12. Sept. 1962
Der Ort der Rede; die Zeile „Rice gegen Texas“ ist eine lokale Anspielung auf die Football-Rivalität der Universität.
„Die anderen Dinge“
Das weitere Raumfahrtprogramm über die Landung hinaus — Trägerraketen, Wissenschaft und Infrastruktur —, das das Ziel vorantreiben würde.
Friedliche Zusammenarbeit
Kennedys Bild vom Weltraum als gemeinsames Projekt der Menschheit statt eines rein nationalen oder militärischen Wettstreits.